Klaus, 20 – ISA

1. Wieso machst Du einen Freiwilligendienst?

Ich bin der Meinung, dass jeder Jugendliche eine Zeit lang einen Freiwilligendienst gemacht haben sollte. Diese Zeit lässt einen reifen und auch wenn man nicht im sozialen Bereich arbeiten will, ist es eine großartige Erfahrung, anderen helfen zu können. Der Trend, dass viele versuchen, so schnell wie möglich in ihre Karriere starten zu können, erachte ich als negative Entwicklung.

2. Wie bist Du darauf gekommen?

Ich habe in meinen Umfeld viele Freunde, die selbst einen Freiwilligendienst geleistet haben, so konnte ich mich leicht dafür begeistern.

3. Wie gefällt es Dir? Was hat der Freiwilligendienst Dir gebracht?

Ich genieße die tolle Zeit: Es ist sehr motivierend, zu sehen wie dankbar meine Hilfe angenommen wird. Außerdem habe ich auch noch viel Freizeit. Die Zusammenarbeit mit der AWO erachte ich für sehr angenehm und produktiv.

 4. Wieso gerade bei der AWO?

Die AWO war die Einrichtung, die einem sehr einfach und ansprechend die wichtigsten Informationen liefert. Bei all den anderen Einrichtungen haben mich die Werbematerialien eher abgeschreckt, weil sie inkomplett oder veraltet waren. Bei der AWO hat das alles einen seriösen Eindruck gemacht. Außerdem ist die Bezahlung sehr ansprechend.

 5. Würdest Du anderen Menschen zu einem Freiwilligendienst raten?

Gerade denen, die nicht sicher sind, was sie machen sollen, kann ich auf jeden Fall zu einem Freiwilligendienst raten. Beim Wunsch Lehrer zu werden, ist zum Beispiel eine Schulassistenz sicher ein guter Weg, sich dessen sicher zu werden. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass ein totaler Überflieger unterfordert ist und lieber gleich mit einem anspruchsvollen Studiengang beginnt.

 6. In welchem sozialen Bereich bist Du eingesetzt?

Ich arbeite an einer normalen Realschule, wo ich einem Blinden in der 6. Klasse im Klassenverband begleite und ihm die Unterrichtsmaterialien blindengerecht aufarbeite.

 7. Wieso gerade in dieser Einrichtung oder in dieser Art von Einrichtung?

Mich hat angesprochen, weil ich gerne mit Kindern zusammen arbeiten wollte und mir der Mix aus Blindenbetreuung und Schulleben zugesagt hat.

 

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