Lea, 19 – Schulkindergarten Huckepack

1. Wieso machst Du einen Freiwilligendienst?

Ich wollte vor dem Studium mal etwas „anderes“ machen, um persönlich weiter zu kommen, erste Einblicke ins Arbeitsleben zu sammeln und um die Arbeit in sozialen Bereichen kennen zu lernen.

2. Wie bist Du darauf gekommen?

Mir war klar, dass ich nach der Schule nicht sofort weiterlernen wollte. Die Frage war nur, was ich in der Zwischenzeit mache. Au Pair, FSJ oder Reisen. Reisen und Au Pair sind dann nach zahlreichen Überlegungen ausgeschieden, da mir das eine zu wenig sozial und das andere zu eintönig war.

 3. Wie gefällt es Dir? Was hat der Freiwilligendienst Dir gebracht?

Mir gefällt es gut, die Arbeit mit den Kindern ist abwechslungsreich und sehr schön, da sie alle eigene Bedürfnisse, Ideen und Pläne haben, die sie mir auf ihre eigene Art und Weise mitteilen und mich so in ihre Leben einbeziehen. Das FSJ hat mich selbstständiger und aufmerksamer gemacht, es vereinfacht die Arbeit, wenn man weiß was zu tun ist und somit gleich die jeweiligen Dinge eigenständig erledigen kann.

 4. Wieso gerade bei der AWO?

Ich bin bei der AWO gelandet, da diese die für mich passende Einsatzstelle hatte.

 5. Würdest Du anderen Menschen zu einem Freiwilligendienst raten?

Ja, wenn diese sich für soziale Arbeit und vor allem für die Menschen, mit denen sie arbeiten interessieren. Ein FSJ ist kein „Gammeljahr“ – man wird in vielen Bereichen gebraucht, hat viel zu tun und muss auch unangenehme Arbeiten erledigen. Doch das macht sich durch die Freude der Menschen, mit denen man arbeitet, bezahlt.

 6. In welchem sozialen Bereich bist Du eingesetzt?

Ich arbeite in einem Kindergarten für körperlich Behinderte, was jedoch keineswegs heißt, dass hier nur Rollstuhlfahrer unterwegs sind. Das sind sogar die wenigsten. Es gibt viele mehrfach und geistig behinderte Kinder und es ist immer wieder spannend mit ihnen, über sie und von ihnen zu lernen.

 7. Wieso gerade in dieser Einrichtung oder in dieser Art von Einrichtung?

Die Arbeit mit Behinderten hat mich schon immer interessiert sowie fasziniert. Mit Kindern wollte ich schon immer arbeiten, da sie so offen und vorbehaltlos mit anderen Menschen umgehen und so viele Ideen und so viel Fantasie haben. Ein Kindergarten für Behinderte war also genau richtig.

 

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