MSD – Mobiler Sozialer Dienst

MSD – Was ist das?

Der MSD ist ein ambulanter Dienst, der Pflege-, Hauswirtschafts-, Assistenzleistungen  und Fahrdienste mit Botengängen und Begleitungen bei Senior/innen und Menschen mit körperlichen Behinderungen (jeglichen Alters), sowie Hilfen in der Familienpflege erbringt. Die Freiwilligen im MSD unterstützen unsere Kund/innen bei der körperlichen Grundpflege, im Haushalt, bei Schulbesuch, Studium, Ausbildung, Arbeit und während der Freizeitgestaltung. Auf diese Weise tragen sie dazu bei, dass diese Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrem angestammten persönlichen Umfeld führen können.

Fotos

Fotos aus den MSD- Einsätzen finden Sie hier.

Erfahrungsberichte

von bisher aktiven Freiwilligen aus dem MSD finden Sie hier.

Aufgaben  Was hat man als Freiwillige oder Freiwilliger im MSD zu tun?

In der Hauptsache geht es um Unterstützung von Senior/innen in deren Haushalt. Also hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie putzen, aufräumen, Wäschepflege oder Einkäufe erledigen. Aber auch Begleitdienste zum Arzt, Fahrdienste aller Art und Unterstützung bei der Mobilität. Ein gutes Maß an Verwaltungs- und Dokumentationstätigkeiten wartet außerdem noch auf Sie.

Schulung – Wie wird man auf diese Aufgaben vorbereitet?

Alle neuen Mitarbeiter/innen im MSD erhalten interne Schulungen zu Themen wie Kommuni­kation, Grundpflege, Hebe- und Tragetechniken und Erster Hilfe. Außerdem nehmen alle Freiwilligen in FSJ / BFD am Seminarprogramm des FSJ-/BFD-Trägers teil (Näheres dazu siehe unten). Dieses besteht aus 25 Seminartagen, die sich in Blöcken von fünf bis sieben Tagen (incl. einwöchigem Startseminar und Abschlussfahrt) über ein Jahr verteilen. Im FSJ sind drei dieser 25 Seminartage durch die internen Schulungen belegt. Beim BFD ist in den Seminaren ein einwöchiges Seminar zur politischen Bildung enthalten. Die praktische Einarbeitung erfolgt in den meisten Fällen durch  Mitarbeiter/innen, die sich in den Einsätzen schon auskennen. Mit der MSD-Leitung, die aus pädagogisch und pflegerisch qualifizierten Fachkräften besteht, kann man alle Fragen besprechen, die sich darüber hinaus noch ergeben.

Welche Belastungsfaktoren gibt es?

Zum einen sind da die körperlichen Beanspruchungen zu nennen, da Sie immer wieder mal Personen umsetzen werden, evtl. jemanden im Bett auf die Seite drehen, oder einfach nur schwere Einkäufe zu den Kund/innen bringen. Andererseits gibt es auch die seelischen Belastungen denn die Themen Alter, Krankheit und „Abschied nehmen“ begegnen Ihnen im MSD immer wieder. Sei dies durch den Umzug der Kund/innen in ein Heim, durch Krankenhausaufenthalt oder auch weil eine Person verstirbt. Dies alles tritt sicher nicht andauernd ein, ist aber Bestandteil des Geschehens im MSD.

Die Situation bietet andererseits auch viele Möglichkeiten, eigene Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiter zu entwickeln. Darauf wird man vorbereitet und dabei wird man von der MSD-Leitung fachlich begleitet und persönlich unterstützt mit dem Ziel, die eigenen sozialen Kompetenzen auszubauen und so die Voraussetzungen für die persönliche und berufliche Zukunft zu verbessern.

Bewerbungsverfahren

Zunächst genügt ein Anruf oder eine E-Mail damit wir gemeinsam abklären können, wann Sie wie lange bei uns im FSJ/BFD tätig sein mächten und ob wir noch freie Stellen haben.

Anschließend können Sie uns Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen, Praktikumsbescheinigungen, Führerschein) auf dem Postweg, als E-Mail (Anhang bitte in einer einzigen PDF-Datei) oder persönlich zukommen lassen.

Als zweiter Schritt folgt dann gegebenenfalls ein Hospitationsvormittag gemeinsam mit einem „aktuellen“ FSJ im Einsatz damit ein Eindruck entsteht, wie der Alltag „sich anfühlt“. Hier ist auch die Gelegenheit aus „Erster Hand“ etwas über das „Was und Wie“ im MSD in Erfahrung zu bringen. Daran anschließend findet dann ein Bewerbungsgespräch statt, bei dem Sie alles Wichtige über die Arbeit im MSD und über die organisatorischen Fragen erfahren.

Wenn sich dann beide Seiten eine Zusammenarbeit vorstellen können, wird die MSD-Leitung über den FSJ-Träger DRK Baden (Badisches Rotes Kreuz) bzw. über den BFD-Träger AWO Baden eine gemeinsame schriftliche Vereinbarung anregen. Hierzu braucht der FSJ- bzw. BFD-Träger von Ihnen einen zweiten Satz Bewerbungsunterlagen. Für das FSJ lädt Sie das DRK Baden zu einer Info-Veranstaltung ein, in der es um die FSJ-Vereinbarung, die Begleitseminare und die Zusammenarbeit zwischen Einsatzstelle, Träger und Freiwilligen geht. Für den BFD wird Ihnen der Vertrag einfach zugeschickt. Nähere Fragen hierzu beantwortet Ihnen die MSD-Leitung gerne.

Vergütung

Die Freiwilligen im MSD (FSJ oder Vollzeit-BFD) erhalten eine Netto-Vergütung in Höhe von monatlich 400,00 €. Darüber hinaus haben Sie während des FSJ / BFD Kindergeldanspruch, sofern Sie noch nicht 25 Jahre alt sind. Die Nettovergütung setzt sich zusammen aus dem Taschengeld sowie einer Verpflegungspauschale und einem Wohn- und Fahrkostenzuschuss. Die Einsatzstelle übernimmt die kompletten Sozialversicherungsbeiträge und beteiligt sich an den Seminar- und Verwaltungskosten des Trägers.

Jobben

Im MSD besteht die Möglichkeit, nach dem FSJ / BFD zu jobben. Das ist besonders interessant für diejenigen, die nach dem Freiwilligendienst in Freiburg bleiben möchten, z.B. um hier zu studieren. Wer im MSD jobbt, ist nicht mehr beim DRK angestellt, sondern direkt bei der AWO. Nähere Infos erhalten Sie bei der MSD-Leitung.

Wohnen

Wenn Sie nicht aus Freiburg oder der näheren Umgebung kommen, brauchen Sie eine Wohn­möglichkeit. Diese müssen Sie sich selber suchen. Beachten Sie bitte, dass vor allem in den Monaten Juli bis Oktober viele Studienanfänger ebenfalls auf Wohnungssuche sind. Sie sollten also rechtzeitig damit beginnen. Es gibt zwei Kleinanzeigenblätter, über die der Großteil des Freiburger Wohnungsmarktes läuft und die Sie auch per Internet einsehen können: Die „Zypresse“ (erscheint Mittwoch und Samstag) unter www.zypresse.com und das „Schnapp“ (Donnerstagsbeilage der „Badischen Zeitung“) unter www.schnapp.de. Interessant ist auch die Internetseite www.wg-gesucht.de.

Freiburg

Freiburg ist als die sonnigste und eine der schönsten Großstädte Deutschlands (knapp über 200.000 Einwohner) nicht nur in der Region Schwarzwald und Oberrhein für viele Menschen als Wohn-, Arbeits- und Studienort attraktiv, sondern auch für viele Menschen, die von weiter her kommen. Die Universität und die anderen Hochschulen (zwei Fachhochschulen für Sozialwesen, die Pädagogische Hochschule, die Musikhochschule, die Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik) bieten eine Menge Studienperspektiven und sind auch der Motor für das lebendige und vielfältige kulturelle Leben in Freiburg.

Näheres über unsere Stadt erfahren sie unter anderem auf folgenden Websites: www.freiburg.de, www.fudder.de, www.badische-zeitung.de.

Die Websites der Hochschulen: www.uni-freiburg.de, www.eh-freiburg.de, www.kh-freiburg.de, www.ph-freiburg.de, www.mh-freiburg.de, www.hkdm.de.

Weitere Infos – Kontakt

AWO-Freiburg MSD, Sulzburger Straße 4, 79114 Freiburg

Ihre Ansprechpartner:

Jutta Gänsler / Franco Lacerti

Fon: 0761 – 45577 – 84
Fax: 0761 – 45577 – 85
Mail: lacerti@awo-freiburg.de  und  gaensler@awo-freiburg.de

Wir freuen uns auf Ihren Anruf, Ihre E-Mail oder auf Ihre Nachricht auf unserem Anrufbeantworter.

Wir rufen Sie gerne zurück, auch außerhalb unserer Sprechzeiten!

Weitere Infos über den MSD finden Sie auf der Internetseite der AWO-Freiburg Ambulante Dienste gGmbH.

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