FSJ – Was ist das?

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) gibt es in Deutschland seit 1964. Es ist ein Freiwilligendienst in sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben. Für das Freiwillige Soziale Jahr gibt es viele, meist überregionale Träger. Diese arbeiten mit vielfältigen Einsatzstellen zusammen. Die Einsatzstelle ist die konkrete Stelle, bei der der FSJ-Teilnehmer („FSJler“) dann seinen Freiwilligendienst ableistet. Unter dem Dach des Trägers werden viele Einsatzstellen koordiniert und er ist neben der Einsatzstelle auch in pädagogischer, organisatorischer und insbesondere rechtlicher Hinsicht eingebunden. Die Vereinbarung im Freiwilligen Sozialen Jahr umfasst somit die Partner Träger und Einsatzstelle. Das FSJ ist eine Vollzeittätigkeit, die in der Regel für 12 Monate vereinbart wird. Die Mindestdauer beträgt sechs Monate, die Höchstdauer 18, in Ausnahmefällen 24 Monate. Seit 2008 ist das FSJ im Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG) geregelt. Dieses Gesetz sieht eine pädagogische Begleitung der Freiwilligen vor, welche durch den Träger geleistet wird. Neben der individuellen Betreuung der Teilnehmer gehört hierzu insbesondere die Seminararbeit. Beide stellen sicher, dass die Freiwilligen in ihrer Arbeit qualifiziert pädagogisch begleitet werden. Die Einsatzstelle wirkt bei der pädagogischen Begleitung mit und ergänzt diese in der Praxis.

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