Gegenseitiges Kennenlernen

Gregor (links) wirft einen ersten Blick auf seinen neuen Arbeitsplan (Foto: Nils Müller).

Anfang September veranstaltete die AWO ein Begrüßungsseminar für die neuen Freiwilligendienstleistenden. Bei der ganztägigen Veranstaltung bekamen die Teilnehmer wertvolle Informationen über ihren neuen Arbeitsalltag bei der AWO – und lernten sich dabei gegenseitig kennen. 

Unspektakulär und doch richtungsweisend gestaltete sich die erste Übung des Tages: Auf bunten Karten formulierten die jungen Männer und Frauen Ziele, die sie sich für ihren Freiwilligendienst in den kommenden sechs bis zwölf Monaten setzen wollen – eine Zeit, die viel für sie bereithält: Spannende Erlebnisse, vielfältige Aufgaben und sicherlich auch einige Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

In der Gruppe präsentiert wurden die Ziele der jungen Menschen nicht, viel eher dienten sie der Orientierung eines jeden Einzelnen für den neuen Lebensabschnitt, der mit dem Treffen bei der AWO Freiburg begann. Solche Termine seien von großer Bedeutung, erklärt Gerd Neumann aus der ISA-Leitung, der gemeinsam mit seiner Kollegin Monika Przewozny durch das vielfältige Programm leitete. „Dieser Tag dient nicht nur zu Schulungszwecken, sondern auch, um sich gegenseitig kennenzulernen. Das ist enorm wichtig für die weitere Begleitung.“

Bei diesem gemeinsamen Kennenlernen berichteten die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer, warum sie sich für einen Freiwilligendienst entschieden haben. Deutlich wurde, dass viele die Zeit nutzen wollen, um sich nach dem Schulabschluss zu orientieren und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Luisa, die bei der ISA ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren wird, brachte es formelhaft auf den Punkt: „Mein Plan ist, hinterher ein Plan zu haben.“

Leiteten das Programm: Gerd Neumann und Monika Przewozny aus der ISA-Leitung (Foto: Nils Müller).

Für Gregor begann mit dem Begrüßungsseminar bereits sein zweiter Freiwilligendienst. Nach einem FSJ an einer Schule für geistig beeinträchtigte Kinder habe er sich in der ISA bewusst für ein neues Arbeitsgebiet entschieden. „Das FSJ hat mir super viel Spaß gemacht. Jetzt will ich weitere Erfahrungen sammeln, meine Fähigkeiten vertiefen und mich selbst noch besser kennenlernen“, erzählt der 19-Jährige.

Im Verlauf des Tages bekamen die Freiwilligen Informationen über den Arbeitsalltag im FSJ und BFD im Speziellen sowie über die AWO im Allgemeinen mit an die Hand. Abgerundet wurde das Programm durch eine Kommunikationsschulung, ehe die Teilnehmer in ihren neuen Lebensabschnitt entlassen wurden, für den Neumann ihnen wünschte, „dass sie die intensive fachliche Begleitung nutzen, um aus ihren Erfahrungen und Herausforderungen im Freiwilligendienst möglichst viel für die eigene Zukunft mitzunehmen.”

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.