Loretto-Kita

Historie des ehemaligen Bahnwärterhäuschens

– erbaut 1894 von der Großherzoglich Badischen Bauinspektion
– Zweigeschossiges schlichtes Gebäude mit holzverkleidetem Kniestock und Satteldach, ausgestaltet mit Schmuckmotiven im Chalet- oder Schweizerhausstil.
– Das Bahnwärterhäuschen dokumentiert den ehemaligen, auch im Gelände noch ablesbaren Verlauf der Höllentalbahn, ehe diese in einer südlich angelegten Schleife die Wiehre umspannte, anstatt sie zu durchqueren.
– Als gut erhaltener Zeuge für diese ursprüngliche Führung dieser Verkehrsader und als charakteristischer Vertreter des Typus des Bahnwärterhäuschens besteht an der Erhaltung des Baus aus künstlerischen und wissenschaftlichen Gründen ein öffentliches Interesse.

Jüngste Historie

– die zukünftige Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes war einige Zeit nicht unumstritten. Auch die Badische Zeitung hatte zu diesem Thema mehrfach berichtet.
– Auch rechtlich musste hier das Interesse an der Erhaltung der geschützten Substanz gegenüber dem Interesse an einer Nutzung des Gebäudes abgewogen werden.
– Von Seiten des Baurechtsamts ist es im Ergebnis aber zu begrüßen, dass eine Nutzung gefunden werden konnte, die eine sinnvolle Verwendung der geschützten Bausubstanz ermöglicht.

Einbindung in das aktuelle Projekt

– neben dem Bahnwärterhäuschen wurde ein Neubau errichtet, das ist gewissermaßen die Kita “im engeren Sinne”. Das Bahnwärterhäuschen ist mit einem gläsernen Verbindungsgang mit der Kita verbunden und dient als Büro- und Besprechungsräume sowie im Dachgeschoss als Personal- und Lagerraum.