2008

Für das Jahr 2008 hatte sich die AWO-Freiburg das Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit auf Kinderarmut in Freiburg hinzuweisen und um Unterstützung zu bitten.
Die Freiburger Werbeagentur MÜNCHRATH. Die Werbeschmiede konnte dazu gewonnen werden, an einer Plakat- und Postkartenkampagne gegen Kinderarmut in Freiburg mitzuwirken und Plakate und Postkarten kostenlos zu entwerfen.

Als zusätzliche Sponsoren beteiligten sich:

Wall AG, Niederlassung Freiburg
Lexware Freiburg (Haufe Verlag)
Stuckert Wohnbau AG, Gundelfingen

Mit Hilfe dieser Firmen konnte die AWO-Freiburg ab dem 24.06.08 mit einer stadtweiten, einwöchigen (und an den Litfasssäulen mehrwöchigen) Plakataktion, am 26.06.08 mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen in der Fußgängerzone und mit einem öffentlichen Fachgespräch im Rieselfelder Glashaus auf die Kinderarmut in Freiburg hinweisen.
Über 400 Litfasssäulen, Citylightposter und -boards waren stadtweit mit den vier Plakatmotiven bestückt, für die der AWO-Freiburg dank der Sponsoren keinerlei Kosten entstanden sind.
In der Freiburger Fußgängerzone wurden die Plakate in Postkartenform an Passanten ausgehändigt und Gespräche geführt.

Die vier verschiedenen Motive mit Kinderreimen sollten das Bewusstsein dafür schärfen, dass viele selbstverständlich erscheinende Momente einer glücklichen Kindheit in Freiburg für arme Kinder finanziell unmöglich sind. Kinderarmut ist der höchste Risikofaktor für die Chance auf einen erfolgreichen beruflichen Einstieg. Arme Kinder sind und werden benachteiligt. Deshalb ist die Bekämpfung von Kinderarmut eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Dank zahlreicher Geldspenden von Privatpersonen und Firmen, konnten wir etliche Projekte in die Tat umsetzen. Näheres über diese Projekte finden Sie auf dieser wesite unter Geld-, Sach- und Zeitspenden.

2009

Im Jahr 2009 wurde mit Unterstützung von MÜNCHRATH. Die Werbeschmiede, Wall AG – Freiburg, Lexware Freiburg, Stuckert Wohnbau AG und dem Fotografen Ramesh Amruth vom 21. – 28.07.2009 nochmals eine stadtweite Plakatkampagne gegen Kinderarmut in Freiburg durchgeführt.

Da man diese Armut nicht sieht und weil die wenigsten Freiburger von dieser Armut wissen, wurden die Passanten an den 400 Werbeflächen mit der Frage “Wie Sie Kinderarmut in Freiburg erkennen?” und mit der Aussage “Gar nicht” konfrontiert. Die Spenden aus dieser Aktion flossen wiederum in unsere Projekte gegen Kinderarmut in Freiburg.